Hochseeangeln


Angeln ist in Deutschland ein weit verbreitetes Freizeitvergnügen. Allerdings träumt jeder Angler auch davon, nur einmal auf dem offenen Meer nach den ganz großen Brocken wie dem Schwertfisch zu jagen. Hochseeangeln gilt als Angeln für die richtigen Kerle, denn die Fische, mit denen man sich dort auseinander setzen muss, können durchaus ein bis zwei Zentner wiegen. Und mit ihnen muss man erst einmal fertig werden. Zudem gehört natürlich auch die Ruhe und die Freiheit auf dem offenen Meer zu dem Sportvergnügen, dass sogar in der Nordsee und der Ostsee vermehrt angeboten wird. Wer möchte, kann sich einen Kutter mit einigen Freunden chartern und dann raus fahren, um zum Beispiel nach großen Makrelen zu angeln.

Zum Hochseeangeln braucht der Sportangler eine ganz besondere Ausrüstung, die entweder er entweder vom Bootsanbieter mieten kann oder sich zusätzlich zu seiner normalen Anglerausrüstung anschafft. Ein Hochseeangler braucht besonders stabile Ruten und hochstrapazierfähige Rollen mit entsprechenden haltbaren Schnüren. Da die Ausrüstung zudem salzwasserbeständig sein muss, lohnt es sich nicht, hier eine mindere Qualität zu kaufen. Wer große Fische fangen will, muss entsprechend starke Ruten haben und zwar nicht nur eine, sondern mehrere, in unterschiedliche Stärken am besten. Hier sollten sich die zukünftigen Hochseeangler auf jeden Fall Ratschläge von erfahrenen Anglern besorgen.

Was genau man zum Hochseeangeln benötigt, richtet sich auch nach dem Fisch, den man stellen will und auch nach dem Gebiet, wohin man fährt. Es gibt weltweit besonders attraktive Gebiete für das Hochseeangeln wie die Karibik oder die Küste Südkaliforniens. Aber auch im Pazifik macht Hochseeangeln besonders Spaß und wer besonders wetterfest ist, kann es in Nordnorwegen, vor Island oder Südgrönland versuchen. Jedes gute Hochseeangelgebiet hat seine "Fische" als Spezialität zu bieten wie zum Beispiel in der Karibik gern auf den White Marlin geangelt wird. Natürlich ist das Schwertfisch Angeln ein besonderes Highlight, aber auch durchaus kein ungefährliches Freizeitvergnügen.

Wer sich das erste Mal zum Hochseeangeln traut, sollte damit ruhig entweder auf der Nordsee oder Ostsee beginnen. Hier kann man für geringen Betrag bereits einen Platz auf einen Fischkutter mieten, der einen zu den besten Angelplätzen auf dem Meer mit nimmt. Die Kapitäne wissen am besten, welcher Fisch zu welcher Jahreszeit wo am besten steht. Viele der Kutterkapitäne vermieten auch die entsprechende Ausrüstung, so dass auch ein Anfänger erst einmal ausprobieren kann, ob das Hochseeangeln ihm überhaupt liegt. Immerhin gibt es einen Feind des Hochseeanglers, der oft unterschätzt wird, die Seekrankheit. Gegen sie helfen entweder entsprechende Medikamente oder ein gutes Frühstück.


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