Brandungsangeln


Eine ganz besondere Art des Angelns ist das Brandungsangeln. Sowohl an der Nordsee als auch an der Ostseeküste kann man Angler beobachten, die ihre Ruten weit in die Brandung hineinwerfen und oft einen reichen Fang machen.

Natürlich braucht man für diese Art von Angeln besondere Ausrüstung, die sich den Gegebenheiten der Brandungszone anpasst.
In der Regel wird beim Brandungsangel auf dem Grund gefischt. Die Strömung und der Einfluss des Windes an der Oberfläche würde den Köder sonst zu schnell abtreiben lassen.
Die Angelruten, die von den Brandungsanglern bevorzugt werden sind lang, so dass sie weit hinaus reichen. Man benutzt vergleichsweise schweres Blei, das zu zwei verschiedenen Zwecken dient. Einmal ist es leichter, das erhöhte Gewicht so weit wie möglich hinaus zu werfen. Es soll ja hinter dem Brandungssaum gefischt werden. Man muss damit rechnen, Würfe von bis zu einhundert Metern ausführen zu müssen Zum anderen trägt es dazu bei, dass sich der Köder sicher am Grund hält. Auch finden wir hier ganz spezielle Bleie vor. Sie sind gezackt, so dass sie sich an Sandboden festkrallen können

An der Nordsee halten Kenner strickt ihre Angelzeiten ein Hier gilt es, bei auflaufender Flut zu fischen. Die Fische beißen zwei Stunden vor dem Höchststand der Flut am besten..Hornhecht, Aal und Plattfisch sind die beliebteste Beute.

Aber auch bei Ebbe findet der Brandungsfischer Beschäftigung. Die besten Köder für Nordseefische , die sich in der Brandungszone aufhalten, sind nämlich Wattwürmer, die man hier zum Nulltarif ausgraben kann. .

Brandungsangeln ist ein Sport, der viele Reize hat. Natürlich steht im Vordergrund die Freude, wenn ein Fisch bei?t und der Kampf der folgt, um dem Meer die Beute abzuringen. Da fühlt sich so manch einer wie der Alte Mann und das Meer. Mit Naturgewalten Kräfte messen war für den Menschen schon immer ein Anreiz.
Aber während man auf den Fisch wartet, kommt auch eine beschauliche Atmosphäre auf. Möwen kreisen über unseren Köpfen, während wir über die einzigartige Wattlandschaft hinweg blicken. Stress und Alltagsleben fällt hier schnell ab und man fühlt sich eins mit Meer und Sand. Der Aufenthalt in der stark jodhaltigen Luft gleich am Rande des Wassers ist zudem gesundheitsfördernd.

Man sollte beim Brandungsfischen auf richtige Kleidung achten. Der kühle Wind macht in der kälteren Jahreszeit Kleidung nötig, die wärmt und weder Wind noch Sprühwasser von der Gischt durchlässt. Bei sonnigen Tagen muss man sich unbedingt vor Sonnenbrand schützen, da die Sonne so unmittelbar am Wasser stark reflektiert wird und schnell zu unliebsamen Folgen führen kann. Auch die Augen sollten vor dem Gleißen der Sonne durch eine gute Sonnenbrille geschützt werden.


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